Druckfläche

Druckfläche (Plate)
Auf dieser wird das Geschmolzene Plastik Schicht für Schicht aufgebracht. Bis am Ende das fertige 3D Modell entstanden ist.

Wichtige Voraussetzungen sind:

  • ebene Fläche
  • Temperaturunempfindlichkeit (für ABS…)
  • hohe Adhäsionskräfte

Die Druckfläche besteht aus mehreren Schichten und Variiert meist je nach Vorlieben und Erfahrungen und dem eingesetzten Filament:

Mein Standardaufbau:

1. Dauerdruckplatte (angerautes Pertinax, verdacht Krebserregend)

2. Doppelseitige Klebefolie (3M 467MP  Temperaturbeständig)

3. Gegossene fein gefräste 5 mm Aluminiumplatte

4. Doppelseitige Klebefolie (3M 467MP  Temperaturbeständig)

5. Heizplatte / Heizmatte (Heatbed)

6. doppelseitige Klebefolie(optional)

7. Korkplatte/Steinwolle

Erklärung:

Zu 1. Es gibt natürlich auf dem Markt auch andere Dauerdruckplatten. Sowie Möglichkeiten die Adhäsionskräfte der Druckfläche zu Verbessern….Klebestift, Aceton/ABS Mischung, Kapitalkonto oder Blaues Malerkrepp.

Zu 2. Verbinder zwischen Dauerdruckplatte und Aluplatte. entfällt wenn anstatt einer Dauerdruckplatte eine der alternativen aus zu.1 verwendet wird.

Zu 3. Standardmäßig eine Aluminiumplatte die gegossene und fein gefräst ist. Da diese sich beim aufheizen weniger verbiegt und durch die Fräsung ebener ist. Die Dicke von 5-6 mm ist ein Kompromiss zwischen Versteifung der Platte und der Aufheizdauer. Alternative wird auch gerne eine Hitzebeständiges Ceranglas oder eine Ikea Spiegel fliese genommen..
Die Aluplatte ist auch dann Verbunden mit Schrauben mit der Unterkonstruktion.

zu 4. Verbinder zwischen Aluminiumplatte und Heizbett. Damit das Heizbett entkoppelt ist von der Aluplatte, wenn diese sich aufheizt.

zu 5. siehe unten

zu. 6.und 7 Dient der Verkürzung der Aufheizdauer, da die Wärme nach oben gelenkt wird.

 

Heizbett (Heatbed)

……………………………

………………

Ramps Hardware

Das Rampsboard

Das Rampsboard ist ein Arduino Shield entwickelt für die Steuerung von 3D Druckern. Um seine Aufgaben zu erfüllen braucht dieser als Basis einen Arduino Mega 2560.

Stromversorgung

Das Rampsboard wird Standardmäßig mit 12 V Spannung versorgt. Hierfür stehen 2 Anschlüsse bereit.
Das untere zieht/verträgt 5 A (Strom für Arduino, Ramps, Display, Hotend und Lüfter
Das darüber zieht/verträgt 11 A und 12-35 V (Strom für mk2 Heizbett und 2.tes Hotend)

Schrittmotortreiber

Die Schrittmotortreiber sind zuständig für die Ansteuerung der Schrittmotoren.  Hier spielen die in der Firmware eingestellten Schritte (softwareseitig) und die über Jumper eingestellten (hardwareseitig) zusammen .
Für das Ramps gibt es verschieden Schritttreiber, die verbreitetsten Treiber sind der A4988 (max. 1/16 Micro Schritte) und der DRV8825 (max 1/32 Micro Schritte)

 Jumper                 Schrittlänge  Berechnung
 1       2    3
 nein   nein    nein     Vollschritt    
 ja     nein    nein     1/2 Schritt       *2
 nein   ja      nein     1/4 Schritt       *4
 ja     ja      nein     1/8 Schritt       *8
 nein   nein    ja      1/16 Schritt      *16
 ja     nein    ja      1/32 Schritt      *32
 nein   ja      ja      1/64 Schritt      *64
 ja     ja      ja     1/128 Schritt     *128

Wenn alle Jumper gesetzt sind. Nimmt der Schritttreiber immer seinen Max. Wert,  was nicht immer vom Vorteil ist.

Schrittmotoren neigen zu Schrittverlusten bei falsch eingestellter Potispannung und zu hoher Hitze. Daher sind diese immer gut zu Kühlen (Kühlkörper + Lüfter).

Meine A4988 Werte liegen zwischen 0,37V und 0,5V .
Wie ihr das richtig messt seht ihr hier.

Wer beim aufkleben des Kühlkörper oder beim aufbringen des Schritttreiber einen Fehler macht riskiert seine Elektronik.

Endstops:

Pinbelegung Endstops auf dem Ramps: Von Links nach Rechts:
X-min, X-max, Y-min, Y-max, Z-min, Z-max

Arten von Endstops:

mechanische Endstops

 

optische Endstops

 

elektrische Endstops

 

Pinbelegung Temperaturmessung auf dem Ramps

Von Links nach Rechts:

Temperaturfühler 1, Heizbett, Temperaturfühler 2

 

Extruder:

D8 = Heizbett

D9 = 2. Extruder oder Hotend Ventilator für PLA

D10 = 1. Extruder

 

 

Der Inhalt machts…

Beim 3D Druck wird nur bei stark mechanisch beanspruchten Teile eine Innenfüllung von 60-100% verwendet. Bei 90% der gedruckten Teilen wird aber eine geringere Füllung verwendet um Material oder Druckzeit zu sparen.

Um dennoch nicht auf Stabilität zu verzichten gibt es verschiedenste Füllmöglichkeiten bei Repetierhost zur Auswahl.

Hier eine kleine Übersicht Würfel 2*2*2 cm (gleiche Perimeter)

Infill

Rund ums Tüfteln